Die Fanta 4 für Tourismus-Marketing

Wie gewohnt sparsam bin ich an dieser Stelle mit Informationen über – mich. Das Raushauen von „Status-Updates“ ist meine Sache nun mal nicht. Auch wenn sich diese (etwa bei Facebook) immer so locker-flockig lesen lassen, nö nö…: mein Kopf gehört mir, die Gedanken sind frei, und was ich mir denke, ist eben nicht sofort für jeden bestimmt.

Wenn sich also, wie in den vergangenen Wochen, etwas Neues und Aufregendes tut, schaue ich mir das Ganze erstmal selbst in Ruhe an, bevor ich’s weitererzähle.

Der aktuelle Status ist heute also, dass ich mit drei gleichgesinnten Einzelkämpfern (auf beruflicher Ebene) eine Zusammenarbeit eingegangen bin. Diese wurde sogar vertraglich abgestimmt  – als „nätverk kommunikativ turism“. Vier Leute aus Media, PR und Marketingberatung, die eigentlich alle die gleiche Geschäftsidee und ähnliche Zielgruppen haben. Die sich ideal ergänzen, in dem was sie am besten können.

Die Gruppe besteht aus zwei Schreib-Eulen, einem Fotograf und einer Feuerseele, – also jemand der wirklich weiß, wie man mit unseren Kunden im schwedischen „glesbygd“ (-> dem platten Land) am Besten spricht. Was für ein Glück, dass ich die gefunden habe!

Da haben wir uns gefunden: die Fanta 4 für Tourismus-Marketing im schwedischen „glesbygd“. Idealisten? Ganz bestimmt! Foto: Landsbygdscoach.

Konkret geht es darum, unsere „Produkte“ in ein Paket zu schnüren und den verschiedenen kleinen und großen Tourismus-Betrieben anzubieten. Also: Bessere Texte, Übersetzungen, professionelle Bilder und Layouts und nicht zuletzt konkrete Hilfestellung für die Entwicklung ihres Betriebes. Das können Bed & Breakfasts am See Vänern sein, die Husky-Schlitten-Vermietung oder ein Stadtmarketing, z.B. Tidaholm.

Der Bedarf ist groß: Schweden setzt auf den Tourismus und will bis 2020 die Branche auf doppelte Größe bringen. Das wird auch kräftig subventioniert, wenn man Zeitungsberichten glauben mag. Natürlich sind die kleinen Tourismus-Betriebe vor Ort nicht mit solchen Fördergeldern gesegnet – aber wenn sie sich in größere regionale Netzwerke zusammenschließen, können sie etwas vom Kuchen abbekommen.

Nach einem drei-stündigen Treffen in Hotel Albert in Trollhättan waren wir – die neu formierten „Dienstleister“ – uns einig: Wir können unsere Kompetenz ganz konkret einbringen. Zum einen wollen wir Seminare und Schulungen anbieten (so etwas ist sehr beliebt in Schweden), zum anderen haben wir ein kostengünstiges Paket für den einzelnen Hotellerie-/Restaurant-/Camping-/ Husky-Betrieb im Gepäck: Neue Homepage in drei Sprachen, visuell ansprechend und nicht mit Google-Translate übersetzt…

Klingt furchtbar nach Eigenwerbung, soll aber verklaren, wie „Netzwerken“ im guten Sinne laufen kann. Wenn Ola nun einmal super fotografiert, aber im Verkaufsgespräch steif ist wie ein Stock, – wenn Ewa die tollsten Ideen, aber niemanden für die Umsetzung hat, – wenn Debbie in England sitzt und versucht, ihre Übersetzungen nach Schweden zu verkaufen, – wenn Katgo schön formulierte, einsame Mails schreibt, die dann doch im Papierkorb landen… naja – dann schließt man sich doch am besten zusammen. Wir hoffen auch, nicht nur unser Können sondern auch unsere jeweiligen Kontakte zu versammeln. Denn am Ende macht es eben doch die Masse und das Gießkannen-Prinzip. Und dann bekomme ich vielleicht auch etwas vom Kuchen ab…

Übrigens: Die „Feuerseele“ ist ganz wunderbar im oben erwähnten „Raushauen von Status-Meldungen“. Wer sich für „kommunikativ turism“ weitergehend interessiert, sollte der Facebook-Seite von „Landsbygscoach“ folgen. Dort steht auch irgendwo noch das Foto von uns vier… 🙂

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