Cortège 2011: Von Aschewolke bis Vuvuzela

Für die Stadt war es bereits das 102. Mal. Für mich eine Premiere: Der „Chalmers Cortège“ am Valborgsabend – eine Göteborger Fest-Variante, irgendwo zwischen Karneval und Tanz in den Mai. Von der Hochschule Chalmers ging der Zug mit rund 60 geschmückten Wagen die Paradestrecke von Avenyn über Vasagatan und zurück zur „Chalma Mater“. Mit viel Musik und Schauspielerei, aber ohne „Kamellen“.

Die Themen der Equipagen sind politisch bis unkorrekt, in manchen Jahren geschmacklos – und dann gibt es Haue von der Presse. Doch in diesem Jahr, das war mein Eindruck, kam die Satire sehr sittsam ‚rüber. Selbst beim Skandal-Buch vom „widerwilligen Monarchen“, bei der umstrittenen Aktion „ship to Gaza“ oder beim Wahlsieg der rechten Schwedendemokraten trafen die Studies den richtigen Ton – beziehungsweise Wagen-Look. Im Grunde ging’s um Alles, was die Menschen im letzten Jahr bewegte: von A wie Aschewolke bis V wie Vuvuzela.

Zum Chalmers Cortège kommen jedes Jahr rund 250.000 Zuschauer – es ist damit die größte studentische Veranstaltung im Norden, noch vor dem Karneval in Lund. Rund 600 Studies arbeiten rund eine Woche lang an den Themen-Wagen – dazu gibt es traditionell Freibier!

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