„Burken gick sönder“ – Kiste kaputt

Muss das eigentlich da drin so aussehen?

Kein Computer, kein Blog – so einfach ist das. Mein PC ist gerade kaputt. Diese von mir liebevoll, eigenhändig zusammengebaute Kiste – die Schweden würden sie neckisch „burk“, also „Dose“, nennen… Dieses vertraute und bislang stets zuverlässige Arbeitsgerät hat plötzlich den Geist aufgegeben. Und nach komischen Büroklammer-Tests an verschiedenen Strängen der Elektrizitätsversorgung haben wir herausgefunden: das Motherboard wollte einfach nicht mehr.  

Doch zum Glück ist ja bald Monatsende und mein sauer verdienter Lohn wird gleich in neue Teile investiert. Weihnachten ist schliesslich auch bald – also was nützt das Nachtrauern… Wir konnten immerhin die Daten auf der Festplatte retten, und das war das Wichtigste. 

Darum heute nur Neuheiten im Telegramm: Das Starta-eget-Projekt wächst sich zu einem megabürokratischen Aufwand aus. Inzwischen ist die A-Kassa involviert, und das verdient ein eigenes Kapitel. 

Ich bin zurück in der Folkuniversitet, auf Niveau B2, bei meinem alten Lehrer Torbjörn. Gerade heute hatten wir über das digitale Zeitalter gesprochen, und der gute Mann sagte, er würde nie im Leben – „aldrig i livet“ – auf Facebook gehen. Und wenn er irgendwo im Netz stünde, dann ohne seines Wissens. Bitte schön: Auf dieser Seite wird Werbung für ihn gemacht. „Torbjörn – du bist der Beste!“   ….  Aber…: Warum müssen die Themen in Sprachlehrkursen eigentlich immer so tagesaktuell und brisant sein, wo sich doch sowieso keiner vernünftig ausdrücken kann…

Ich jobbe weiter, habe aber das Privileg errungen, mir die Woche ein wenig einzuteilen wie ich will. Das passt natürlich gut, zumal auch noch Hausaufgaben zu erledigen sind. 

Unterkühltes Ullevi

Gestern war ich bei meinem ersten Fussball-Länderspiel ! Im Göteborger Ullevi-Stadion fand die Begegnung Schweden-Deutschland statt. Die Stimmung war, wie ein Kommentator ganz richtig schrieb, ein bisschen so wie im Theater-Foyer in der Pause. „Lagom“ würden die Schweden sagen: gesittet und „nicht zu doll“. Das Spiel war ebenfalls lagom – und wirkte von der Zuschauertribüne aus noch viel undramatischer als im TV. Schön wars trotzdem… Die klirrende Kälte und das gleissende Stadionlicht gaben so ein wenig den Eindruck einer winterlichen „On Ice-Show“.

  

A propos Kälte: Wie überbrückt man den langen öden dunklen November? Indem man bereits einen Tag nach Helloween die Weihnachtsbeleuchtung einschaltet. Sehr durchschaubar das Ganze… bleibt nur die Frage, ob es hilft. Bei mir wird so eine Weihnachtsinflation jedenfalls dazu führen, dass ich am 3. Advent schon gar keine Lust auf den ganzen Quatsch mehr habe. Aber das sehen wir, wenn’s soweit ist…

 

Was tun zwischen Helloween und Weihnachten?

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