Volksbuchführung

Die Ereignisse haben sich regelrecht überschlagen. Dabei bin ich erst seit zwei Wochen offiziell hier. Aber „offiziell“ ist das richtige Wort: Denn per 23. Januar bin ich „folkbokförd“ – in der Volksbuchführung, sprich gemeldet – und habe eine schwedische Personennummer. Das ging wirklich schneller als ich gucken konnte: Nur 3-4 Tage, nachdem ich den Antrag ausgefüllt hatte, kam die Bestätigung ins Haus. Und nicht nach 3-4 Wochen, wie ich vermutet hatte…

Die Nummer ist eine Kombination aus meinem Geburtsdatum und einer nicht nachvollziehbaren Formel, die eine vierstellige Zahl ergibt. Bei mir ist es das Gründungsjahr eines deutschen Bundesliga-Clubs, beileibe nicht mein Favorit, aber so kann ich mir die Nummer wenigstens merken.

Und ich kann mit diesem Zahlenschlüssel nun (hoffentlich) alles bekommen, was einen vollwertigen Bürger ausmacht: Bankkonto, Versicherungen, Kfz-Kennzeichen, Steuerbescheid… obwohl, dafür müsste ich ja erstmal Geld verdienen. Und genau das Thema beschäftigt mich als nächstes…

Broschüre zur „Volksbuchführung“

Die Personnummer und ihre Formel

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2 Gedanken zu “Volksbuchführung

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  2. Pingback: Schweden hat mich – ganz offiziell! | Nach Schweden

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