Freie Zeit

Ein wenig Urlaub habe ich mir nun gegönnt – „zwischen den Tagen“. Und das ist in Schweden ganz und gar herrlich, denn die freie Zeit von Weihnachten bis Sylvester wird regelrecht zelebriert. Nun gut: Da ist dieser „Mellandags-Rea“ – ein nachweihnachtlicher Schlussverkauf und man kann sich fragen, wie das zur besinnlichen Zeit passt, wenn man gerade den Vorweihnachtsstress bewältigt hat. Aber die Leute sind entspannt, zu Hause ist alles noch schön geschmückt und der Kühlschrank voll mit guten Sachen vom Fest. Auch wir haben die weihnachtliche Schlemmerei fortgesetzt: So dass fast jeder Tag mit einem Proteinschock aus Eiern, Speck, „Prinz-Würstchen“ und Heringsvariationen begann. Lecker…!

Und nun kommt die „produktive freie Zeit“ – denn niemand scheucht mich nächsten Montag mehr zur Arbeit und trotzdem habe ich mehr als genug zu tun. Ich werde mich selbst antreiben, wie bisher auch, und den Übergang zu einem neuen Alltag finden. Fast erschreckend, wie weit weg die alte Firma, die bisherige Tätigkeit schon erscheint. Dabei hatte ich erst vor 10 Tagen meinen letzten Arbeitstag. Aber wenn ich eins gut kann, dann ist es abschalten – und das habe ich bei diesem Film wohl gleich nach Sendeschluss getan.

Erst einmal sind neue Artikel für die „Schwedenstube“ zu schreiben, und dann die beiden größeren Projekte für die Zeitschrift „Nordis“, die eine gute Referenz werden sollen. Meine ersten Reportagen aus Schweden, noch stehen sie „im Block“, vieles dazu ist im Kopf und eine Menge sollte noch nachrecherchiert werden.

Aber da ist auch die Organisation des Transports – mein ganz und gar verwegenes Abenteuer. Um mich nicht schon zu Beginn meines Umzugs zu ruinieren, werden ich und meine Möbel einfach „Mitfahrer“. Ein recht unverbindlicher „Kontakt“ aus dem Schwedenforum soll am 9.1. bei mir in Hamburg auftauchen, mich und meinen Kram in seinem Transporter mitnehmen. Dann geht’s per Fähr-Abo über die „Schwanenstraße“.

Wenn bloß alles so kommt wie abgesprochen… *hofft’s und macht drei Kreuze* – dann zeigt es mir, wie einfach die Dinge sein können. Ein beauftragter Umzug mit Spedition etc. würde gut und gerne 2000 Euro kosten. Dabei nehme ich nur sehr wenig mit – ich will mein neues Zuhause nicht gleich wieder zumüllen; Und bei meinem Liebsten ist das Wichtigste bereits vorhanden. Trotzdem gilt es, einen Junggesellen-Haushalt auf Vordermann zu bringen. Die produktive freie Zeit wird mir also nicht lang werden… warum sitze ich eigentlich noch müßig hier?

Frohes neues Jahr!

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